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Klarheit entsteht unterwegs – Kurven inklusive.


Führungsräume auf Augenhöhe

Resonanz, Reflexion und Reife –
jenseits der Organisationsbühne

Führung braucht Räume, in denen innere Spannungen und Zweifel ebenso Platz haben wie Verantwortung und Klarheit –
jenseits von Rollendruck, Macht- und Loyalitätsdynamiken und organisationalen Erwartungen. Sie sind Voraussetzung für Klarheit,
Gesundheit und eine innere Orientierung.
Die Führungsräume eröffnen dafür einen geschützten, organisationsübergreifenden Rahmen, in dem erfahrene Führungskräfte
ihre Wirkung reflektieren und Führung über Zeit tragfähig gestalten.
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uf Augenhöhe und jenseits der Organisationsbühne.

 


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Die Gruppe als Ressource für Führung und Entwicklung.

 

Für wen sind diese Führungsräume?

Für erfahrene Führungskräfte, die Verantwortung tragen, innere Spannungen und Zweifel reflektieren wollen und dafür einen Raum jenseits der eigenen Organisation suchen.

Für Führungspersönlichkeiten, die nicht an klassischen Trainings oder Tools interessiert sind, sondern an Entwicklung, die tiefer greift und nachhaltig wirkt.

Diese Führungsräume sind nicht gedacht für erste Führungsrollen, akute Problemlösungen oder kurzfristige Optimierungsformate. 


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Führungsräume ermöglichen Perspektivvielfalt und Tiefe, weil sie frei sind von internen Macht-, Rollen- und Loyalitätsdynamiken.

Warum organisationsübergreifend?

Innerhalb der eigenen Organisation ist ehrliche Reflexion oft begrenzt – durch Rollen, Machtlogiken und implizite Erwartungen. Hinzu kommt, dass viele Führungskräfte mit ihren inneren Fragen allein bleiben, weil es intern kaum Räume gibt, in denen Offenheit ohne Folgen möglich ist.

Der organisationsübergreifende Rahmen schafft Abstand zu diesen Dynamiken. Er ermöglicht Austausch ohne politische Konsequenzen, neue Perspektiven durch heterogene Gruppen und Lernen auf Augenhöhe – verbunden durch die gemeinsame Verantwortung für Führung.



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Kleine Veränderungen – spürbare Entwicklung.

Was gewinnen die Teilnehmenden konkret?

Keine weiteren Methoden, Tools oder Rezepte, sondern das Erleben von Klarheiheit, Resonanz und innerer Stabilität in realen Führungszusammenhängen.

Teilnehmende berichten insbesondere über folgende Veränderungen:

Entlastung statt zusätzlicher Aufgaben
Die Führungsräume arbeiten nicht mit klassischen Projekten, Hausaufgaben oder Transferaufträgen, die den Führungsalltag zusätzlich belasten. Entwicklung entsteht vor allem über das Erleben, die Reflexion und die Integration innerhalb der Termine – und setzt sich häufig dann nachhaltig und organisch im Alltag fort. Veränderung vollzieht sich dabei oft leise und selbstverständlich. Als Entlastung. Nicht als weitere Anforderung.

Mehr innere Klarheit in Führungsfragen
Eigene Muster, innere Spannungen und Entscheidungsdilemmata werden erkennbar und lassen sich bewusster steuern – statt unbewusst zu wirken.

Stärkere Selbstregulation unter Druck
Durch die embodied Arbeit entsteht automatisch mehr Stabilität im Umgang mit Stress, Ambivalenzen und Verantwortung – insbesondere in anspruchsvollen Situationen.

Klarere Präsenz und authentischere Führung
Im Spiegel der Gruppe und der Pferde wird erfahrbar, wie stimmig Haltung, Auftreten und innere Struktur zusammenwirken – und wo Führung klarer und authentischer werden kann.

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Schritt für Schritt. Entwicklung in Etappen. Zeit für jeden Schritt.

Wie arbeiten wir konkret?

Die organisationsübergreifenden Führungsräume folgen einer klaren Entwicklungsarchitektur, die Reflexion, embodied Selbsterkenntnis und reale Rückmeldung miteinander verbindet. Ziel ist es, Führung nicht nur zu besprechen, sondern über Zeit wirksam zu entwickeln.

Vorgeschaltet: Individuelle Klärung im Einzelsetting
Vor dem ersten Gruppentermin findet ein persönliches Einzelcoaching statt. Hier erkunden wir Ihre individuellen Anliegen und den jeweiligen Führungskontext und arbeiten mit dem Enneagramm als Angebot zur Selbstreflexion. Dabei geht es nicht um eine feststehende Einordnung oder Typisierung, sondern um eine erste Orientierung:
Welche Muster könnten wirksam sein?
Was zeigt sich im Umgang mit Druck, Verantwortung und Beziehung?
Diese gemeinsame Reflexion dient als Arbeitsgrundlage, die im weiteren Prozess überprüft, vertieft und bei Bedarf auch verändert wird.

Der gemeinsame Entwicklungsprozess

1. Klärung von Person, Rolle und Kontext
Zu Beginn der Gruppenarbeit arbeiten wir mit der systemischen Triade, um Themen differenziert einzuordnen: Was gehört zur Person, was zur Führungsrolle, was zum organisationalen Kontext? Welche Grundbedürfnisse leiten (bewusst oder unbewusst) meine Handlungen? Diese Klärung entlastet, schafft Orientierung und bildet die Grundlage für die weitere Arbeit.

2. Embodied Selbsterkenntnis mit dem Enneagramm
Das Enneagramm nutzen wir als Reflexionshilfe, um wiederkehrende innere Muster, typische Reaktionen unter Druck und persönliche Stärken bewusster wahrzunehmen. Es dient dabei nicht der Festlegung, sondern unterstützt eine differenzierte Selbstwahrnehmung und einen bewussteren Umgang mit sich selbst in Führungssituationen.

3. Reale Resonanz im Kontakt mit den Pferden
Die Arbeit mit den Pferden eröffnet einen besonderen Resonanzraum. Pferde reagieren unmittelbar auf Präsenz, Klarheit und innere Stimmigkeit – ohne Bewertung, ohne Interpretation und ohne soziale Anpassung. So wird erfahrbar: Wie klar bin ich in meiner Rolle? Wie authentisch trete ich in Kontakt? Wie wirkt meine innere Haltung nach außen? Die Pferde sind dabei kein Trainingsinstrument, sondern ein präziser Spiegel für innere Struktur und Führung.

4. Vertiefende Arbeit an den identifizierten Themen
Nach der ersten Arbeit mit den Pferden folgen mehrere Termine, in denen die sichtbar gewordene Themen gezielt im Führungsraum weiterbearbeitet werden. Hier geht es um Reflexion, Integration, Transfer und Erleben in konkreten Führungs- und Alltagssituationen. 

5. Entwicklungsspiegel nach Zeit
Nach einer gewissen Zeit erfolgt eine erneute Spiegelung durch die Pferde. So wird sichtbar, was sich verändert hat: zum Beispiel mehr Klarheit, mehr Präsenz und eine stabilere Form von Selbstführung.

6. Integration und persönliche Verankerung
Am Ende des gemeinsamen Prozesses werden die gemachten Erfahrungen und Erkenntnisse noch einmal zusammengeführt. Im Fokus steht die Frage, was die Teilnehmenden für ihre persönliche Führungspraxis mitnehmen und wie sich die gewonnene Klarheit, Präsenz und innere Stabilität im Alltag weiter entfalten kann.
Der Abschluss dient nicht der Bewertung, sondern der bewussten Verankerung dessen, was sich über Zeit entwickelt hat. Der gemeinsame Abschied aus der Gruppe ist dabei ein bewusster Teil des Prozesses. Er würdigt die entstandene Verbindung und das gemeinsame Lernen. 

 

https://pro-mi-s.de/blog-artikel/systemische-triade-128

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Ein klarer Rahmen, in dem sich Teile zu einem Ganzen fügen.

Rahmen & Commitment

Die organisationsübergreifenden Führungsräume sind als verbindlicher Entwicklungsprozess angelegt.Tiefe, Wirksamkeit und Vertrauen entstehen nicht punktuell, sondern durch Zeit, Kontinuität und gemeinsame Verlässlichkeit. Dazu gehören:
Regelmäßige Teilnahme an den vereinbarten Terminen, Offenheit für Selbstreflexion und Rückmeldung und die Bereitschaft, Entwicklung nicht zu beschleunigen, sondern zuzulassen. Diese Verbindlichkeit schafft den Rahmen, in dem Vertrauen, Offenheit und echte Entwicklungsarbeit möglich werden.

Zeitlicher Rahmen
Ein Führungsraum erstreckt sich – nach jeweils pro Person einem vorgeschalteten individuellen Einzeltermin – in der Regel über 6 bis 9 Monate und umfasst sechs Präsenztage. Die Gruppentermine finden werktags mit klaren Anfangs- und Endzeiten(in der Regel zwischen 9 und 18 Uhr)im Abstand von 4 bis 6 Wochen statt. Der genaue Ablauf wird vor Beginn transparent geklärt; die weiteren Termine werden in der Gruppe gemeinsam verbindlich festgelegt. Eine neue Gruppe startet, wenn eine stimmige Zusammensetzungund ausreichende Verbindlichkeit gegeben sind. Der nächste mögliche Start ist aktuell für April 2026 vorgesehen.

Gruppengröße
Die Gruppen sind bewusst klein gehalten (in der Regel 5 - 8 Teilnehmende), um Vertraulichkeit, Tiefe und individuelle Aufmerksamkeit zu ermöglichen und gleichzeitig vom Lernen in der Gruppe zu profitieren.

Ort
Alle Veranstaltungen inklusive der pferdegestützten Sequenzen finden auf einem sanierten, denkmalgeschützten, ruhigen Hof mitten in Deutschland (Nähe Kassel) tatt.

Kosten
Der Führungsraum ist ein hochwertiger Entwicklungsprozess mit verbindlichem Kostenrahmen, der im Vorgespräch transparent besprochen wird.

 

 

Brauche ich Vorerfahrungen?

Nein.
Vorerfahrungen sind weder notwendig noch entscheidend.
Alle Modelle und Erfahrungsräume werden so eingeführt,
dass sie verständlich, professionell und anschlussfähig sind –
ohne Vorwissen vorauszusetzen.

Welche Rolle spielen die Pferde?

Die Pferde dienen als Resonanz- und Spiegelraum,
nicht als Trainings- oder Therapieinstrument.
Sie reagieren unmittelbar auf Präsenz, Klarheit und innere Stimmigkeit
und ermöglichen so direktes, unverfälschtes Feedback jenseits von Sprache.

Was, wenn ich skeptisch gegenüber pferdegestützter Arbeit bin?

Skepsis ist willkommen.
Die Arbeit mit den Pferden ist klar gerahmt, freiwillig und reflektiert
und wird immer in den Gesamtprozess eingebettet.
Es geht nicht um besondere Erlebnisse,
sondern um klare Wahrnehmung und Entwicklung.

Wie viel Zeit muss ich realistisch einplanen?

Die Führungsräume erstrecken sich in der Regel über 6 - 9 Monate.
In diesem Zeitraum finden regelmäßige eintägige Gruppentermine statt,
ergänzt durch vertiefende Arbeitsphasen und zwei pferdegestützte Sequenzen.
Der zeitliche Aufwand ist gut planbar und bewusst überschaubar gehalten.

Wie verbindlich ist die Teilnahme?

Die Qualität der Führungsräume lebt von Verlässlichkeit und Kontinuität.
Die Teilnahme setzt daher die Bereitschaft voraus,
über den gesamten Zeitraum regelmäßig teilzunehmen
und sich auf den gemeinsamen Entwicklungsprozess einzulassen.

Was unterscheidet diese Führungsräume von klassischen Trainings oder Coachings?

Die Führungsräume sind keine Trainings und keine Einzelmaßnahmen,
sondern ein zyklischer Entwicklungsprozess.
Er verbindet Reflexion, embodied Erfahrung, Integration im Alltag
und überprüfbare Entwicklung über Zeit.

Wie wird entschieden, wer an einer Gruppe teilnimmt?

Vor der Aufnahme findet ein persönliches Gespräch statt.
Dabei klären wir gemeinsam, ob Anliegen, Haltung und Rahmen gut zueinander passen.
Das dient der Qualität der Gruppe und der Passung für alle Beteiligten.


Persönliches Gespräch

Ein Führungsraum lebt von Passung. Nicht jedes Anliegen, nicht jede Situation und nicht jede Phase eignet sich für dieses Format.


Wenn Sie prüfen möchten, ob die organisationsübergreifenden Führungsräume zu Ihrer aktuellen Führungsrealität passen, lade ich Sie zu einem persönlichen Gespräch ein. Dieses Gespräch dient der gegenseitigen Klärung:

Worum geht es Ihnen aktuell in Ihrer Führungsrolle?
Was suchen Sie – und was eher nicht?
Passt der Rahmen, die Arbeitsweise und die zeitliche Verbindlichkeit?

Es geht nicht um Beratung im klassischen Sinn und nicht um eine schnelle Entscheidung, sondern um ein ruhiges Abwägen auf beiden Seiten.

Wenn Sie möchten, können Sie hier direkt einen Termin für ein Klärungsgespräch auswählen.